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Plastische Arbeiten:
Zu den obigen Arbeiten...
Ich arbeite überwiegend in Gips und Ton. Auch hier faszinieren mich Naturstrukturen. Gerne lasse ich eine Form entstehen, in der man beim genaueren Betrachten
jede Menge Details erkennen kann.
Die rundlichen, knochenartigen, großen Formen sind z.B. hohl und man kann, wenn man sich die Mühe macht, hinein zu schauen, eine eigene Welt voll Licht- und
Formenspiel erkennen.
An der Wand dahinter sieht man 10 Fotografien, die lichtdurchflutete, undefinierbare vielverzweigte Formen zeigen.
Fünf dieser Aufnahmen sind im Inneren der Plastiken entstanden, fünf weitere vom Vorbild aus der Natur: Ein Kürbis, der an mehreren Stellen aufgeschnitten
wurde und in den das Licht auf interessante, stimmungsvolle Art auf die faserige Struktur des Kürbisses fällt. Diese Situation habe ich versucht in Gips nachzubauen und dabei das Lichtspiel durch einen verlängerten
Raum zu intensivieren. Die knochenartige, längliche Form ergab sich aus der ursprünglichen Zweckmäßigkeit.
Die drei Formen haben sowohl innerlich als auch äußerlich eine unterschiedliche Struktur.
Weiter oben sieht man Abgüsse von Körperabdrücken von mir. Meine Finger habe ich auf bestimmte art und Weise neu angeordnet, so dass sie eine neue Aufgabe,
einen neuen Ausdruck erhalten.
Bei den vielen, nebeneinander liegenden rundlichen Formen auf dem Holzbrett, habe ich mich an einer sich öffnenden Diestelblüte orientiert.
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